‘Aus der Heizungswelt’

Warmluftkamin vs. wasserführender Kamin(ofen)

Author: HoHeKa.eu , August 19th, 2010

Bei der Wahl einer Holzheizung steht man oft vor der Frage, welche Variante für den gegebenen Fall geeignet ist. Zur Verfügung steht heutzutage eine Vielzahl an möglichen Heizungsarten. Man unterscheidet zwischen einem Heizkamin (Warmluftkamin), Konvektionsofen (normaler Kaminofen), Speicherkamin (Kamin mit einem Speichermantel und hohem Anteil an Strahlungswärme), wasserführendem Kamin oder Kaminofen bis hin zu einem Pelletofen.

Heute möchten wir uns dem Unterschied zwischen einer Warmluftheizung und einem wasserführendem Kamin oder Kaminofen widmen.

Eine Warmluftheizung entsteht so, dass man auf einen Kamineinsatz mit Warmluftmantel flexible Alu-Rohrleitung oder Kanäle aus verzinktem Blech anbindet und diese dann in die jeweiligen Räume hinausführt. Die Warmluftverteilung im Haus kann bei kürzeren Abzweigungen des Heizsystems ohne Ventilator ausführen, längere Strecken und komplexere Warmluftverteilung erfordert dann einen Thermoventilator.

Der Hauptvorteil einer Warmluftheizung ist schnelle Wärmeabgabe. Bereits nach einigen Minuten spürt man die Wärme in den einzelnen Räumen. Deswegen ist diese Art der Heizung besonders für Wochenendhäuser oder wenn man am Abend schnell einheizen will geeignet.

Der Nachteil einer Warmluftheizung ist, dass die Raumluft durch die Erhitzung ausgetrocknet wird.

Ein wasserführender Kamin oder Kaminofen nutzt für die Wärmeabgabe gegenüber der Warmluftheizung den Heizkreislauf mit Heizkörpern. Der Ofen wird über einen Pufferspeicher an die Zentralheizung angeschlossen.

Vorteile dieser Art der Heizung sind, dass man den Ofen oder Kamin an die bestehende Zentralheizung anschließen und die Heizkörper mit Heizwasser versorgen kann. Die Raumluft wird dadurch nicht erhizt und erhält sich somit die Luftfeuchtigkeit. Wasserführende Kamine und Kaminöfen lassen sich auch mit einer Fußbodenheizung verbinden und mit Solarheizung oder Wärmepumpe in einem Heizsystem kombinieren.

Bei der Wahl eines wasserführenden Kamins oder Kaminofens sollte man jedoch darauf achten, dass die Feuerstätte über eine ausreichende wasserseitige Wärmeleistung verfügt. Auf dem Markt gibt es auch viele Produkte, die als wasserführend bezeichnet sind, jedoch der Warmluftanteil der Wärme einfach zu groß ist, und der Ofen verfügt dann um keine ausreichende Wärmeleistung für die Beheizung der Heizkörper.


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Die richtige Ofenunterlage

Author: HoHeKa.eu , August 3rd, 2010

Beim Aufstellen eines Kamins oder Kaminofens muss auf die richtige Ofenunterlage (Fundament) geachtet werden. Grundsätzlich benötigt jede Ofenart eine geeignete Unterlage, egal ob es sich um einen freistehenden Holzofen handelt oder um verbauten Kamin. Die Unterlage muss tragfähig und brandsicher sein.

Befindet sich auf dem Aufstellungsort des Ofens eine brennbare Decke oder brennbarer Fußbodenbelag, so muss eine Unterlage aus nicht brennbarem Baustoff, z.B. Glas oder mindestens 0,75 mm dicker Stahlblech, verlegt werden.

Bei der Planung des Ofens muss die Deckenart berücksichtigt werden. Man unterscheidet in diesem Zusammenhang zwischen

  • Massivdecken
  • Holzbalkendecken

Ist der Fußbodenbelag auf Lagerhölzern hohl verlegt und hat er eine unzureichende Tragfähigkeit, so muss dieser in der Ofenfundamentgröße bis auf den Betonestrich ausgeschnitten werden. Dieser Hohlraum wird dann mit nichtbrennbaren Baustoffen ausgefüllt, ausgemauert und abgefliesen.

Die Unterlage muss mindestens 500 mm vor der Feuerraumöffnung und mind. 300 mm seitlich vom Ofen vorstehen.

Holzbalkendecken müssen vor dem Aufbau eines Kamins, Kachelofens oder eines Herdes sehr sorgfältig auf ihre Tragfähigkeit geprüft werden. Das gilt sowohl für Holzbalkendecken mit oder ohne Füllung. Bei unzureichender Tragfähigkeit kann bei Erschütterungen der Keramikrohr abgerissen werden und Undichtheiten in dem Kachelmantel entstehen.

Bei brennbarer Decke müssen Sie den Ofen auf eine 50 mm dicke Unterlage aus Beton, Fliesen oder Steinen mit einer Zwischenlage aus Dachpappe, PVC-Folie oder ähnlichem Material positionieren.

Der stabiler und brandschutzsicherer Fundament ist beim Kamin und Kachelofenbau sehr wichtig und soll nicht unterschätz werden.


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Ethanol Kamine: Feuer ohne Schornstein

Author: HoHeKa.eu , Juli 13th, 2010

Ethanol Kamine oder auch Gelkamine sind eine neuere Markterscheinung, wenn man sie mit klassischem Kamin oder Kachelofen vergleicht. Der Zweck dieser Biokamine liegt eher in der esthätischen Funktion als in der Nutzung als Raumheizgerät. Doch bei der heutigen dichten Bauweise der Passiv- und Niedrigenergiehäuser kann ein Biokamin ausreichend Wärme liefern, um den Raum warm zu halten.

Ethanol Kamine haben den großen Vorteil, dass sie keinen Schornstein erfordern. Das ermöglicht den Einsatz in Räumlichkeite, wo die Aufstellung eines Kamins oder Kaminofens nicht möglich ist. Das muss nicht immer nur mit dem Schornstein zusammenhängen sondern auch mit einer unzureichender Raumgröße. Genau in diesen Fällen sorgen Bio Kamine ideal für ein gemütliches Ambiente.

Kamine ohne Schornstein können die Form eines Standkamins oder Wandkamins haben. Für die Verbrennung wird entweder Bioalkohol oder Brenngel angesetzt, danach werden die Kamine als Ethanol Kamine oder Gelkamine bezeichnet. Bei der Verbrennung von Ethanol und Brenngel entsteht Wasserdampf und CO2, es entsteht kein Ruß oder schädliche Verbrennungsprodukte. Wichtig ist, dass Sie bei der Wahl des Mediums nur reinen Bioalkohol oder Brenngel auswählen ohne zusätzliche Duftstoffe oder ähnliches, da diese nicht so sauber verbrennen.


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Vereinfachte Ermittlung des Wärmebedarfs

Author: HoHeKa.eu , Juni 18th, 2010

Korrekte Ermittlung des Wärmebedarfs der Gebäude ist für die richtige Dimensionierung und Auswahl der Raumheizung, wie Kaminofen oder Kamineinsatz, wichtig. Wählt man eine Feuerungsanlage mit zu niedriger Nennwärmeleistung, so bleibt der Raum kalt und man versucht diesen Wärmemangel durch die Überlastung des Holzofens auszugleichen. Das kann nach einiger Zeit zu Schäden an der Feuerstätte führen.

Auch das umgekehrte Problem tritt, vor allem bei heutiger dichten Bauweise mit guter Wärmedämmung, sehr oft auf. Und zwar, dass man eine Anlage mit zu hoher Wärmeleistung wählt. Nicht alle Holzöfen sind so gebaut, dass sie auch bei Teillast (gedrosselter Betrieb) eine vollständige Holzverbrennung und den bei Nennwärmeleistung angegebenen Wirkungsgrad und Emissionswerte erzielen. Die zieht mit sich eine negative Einwirkung auf unsere Umwelt und Nutzwert der Heizanlage.

Ermittlung des Wärmebedarfs nach DIN 4701

Die Ermittlung des Wärmebedarfs nach DIN 4701 geregelt. Die Berechnung des Wärmebedarfs nach dieser Norm ist nicht gerade einfach, da man hier viele Kennzahlen berücksichtigen muss und die Berechnung sehr vielfältig ist.

Vereinfachte Berechnung des Wärmebedarfs – Heizlastverfahren

Es gibt auch ein vereinfachtes Verfahren, um den Wärmebedarf zu ermittlen, dass für praktische Anwendung und Auswahl eines Ofens mit richtiger Wärmeleistung ausreichend genaues Ergebnis liefert. Dieses Verfahren ist mit einem minimalem rechnerischem Aufwand verbunden und auch für einen Laien durchführbar.

Zu dieser Berechnung benötigt man zwei Werte: den spezifischen Transmissionswärmeverluststrom (Wärmeverlust über die thermische Hülle des Hauses), bezogen auf die Außenflächen der Gebäude und den spezifischen Lüftungswärmeverluststrom (Wärmeverlust durch das Lüften), bezogen auf die Fußbodenflächen.


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Förderstopp für Pelletöfen und Biomasse-Anlagen

Author: HoHeKa.eu , Mai 6th, 2010

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel: die Bundesförderung für Biomasse-Heizanlagen wurde eingestellt. Zum 3.5.2010 hat der deutscher Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die den Förderstopp angekündigt.

Über die BafA Förderung wurde bisher das Heizen mit “erneuernbaren Energien” gefördert. Von dem Beschluss sind Investitionszuschüsse für Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung, Solarkollektoren und Wärmepumpen betroffen.

Begründet wurde dieser plötzliche Förderstopp durch die verkündigte Kürzung der finanziellen Mitteln für den Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt und Belegung weiterer Mittel mit einer Haushaltssperre (Haushaltswirtschaftliche Sperre).

Das BAFA hat weiterhin angekündigt, dass Anträge, die VOR dem Programmstopp eingegangen sind, nach der Maßgabe der noch zur Verfügung stehenden Mitteln Bewilligt werden. Es ist jedoch bereits klar, dass die Fördermittel nicht alle bereits eingegangenen Anträge decken können. Die Anträge werden in der Reihenfolge nach dem Antragseingang bewilligt und ausgezahlt.

Anträge, die NACH dem Förderstopp eingegangen sind, sind nicht Bewilligungsfähig.

Also keine gute Nachrichten für die Entwicklung auf dem Feld der erneuerbaren Energien.

Was meinen Sie darüber?


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1. BImSchV – die “Feinstaubverordnung”

Author: HoHeKa.eu , April 27th, 2010

In der letzten Zeit wurde das Thema “Staubfilterpflicht” und Stillegung von Kaminen und Kaminöfen in Deutschland viel medialisiert. Die Nachrichten in den Medien wurden oft verwirrend, so dass man den Eindruck bekommen konnte, Holzheizungen seien nicht zukunftsicher und für die Umwelt sogar schädlich.

Was ist aber die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) in der Wiklichkeit und wer ist davon betroffen?

Die Kleinfeuerungsverordnung ist am 22.3.2010 in Deutschland in Kraft getreten. Sie stellt neue Anforderungen an kleine und mittlere Heizungsanlagen und Einzelraumfeuerungen. Sie betrifft also alle Kamineinsätze, Kaminöfen, Kaminkassetten, Kachelöfen, Herde und änliche Heizanlagen.

Die 1. BImSchV hat den Ziel, strengere Emissionsgrenzwerte und einen höheren Mindestwirkungsgrad der Feuerstätten zu sichern. Man kann in dieser Verordnung eine Parallele zur Art. 15a B-VG sehen, der in Österreich bereits einige Jahre die Kleinfeuerungsanlagen regelt und noch strengere Grenzwerte als die 1. BImSchV auflegt.

Die Novellierung der Kleinfeuerungsverordnung war notwendig, da die alten Grenzwerte nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen haben. Hersteller von modernen Feuerstätten haben schon früher die Brenntechnik so optimiert, dass Heizungsanlagen meistens noch viel bessere Werte erzielen als der Gesetzgeber vorsieht.

Die Kleinfeuerungsverordnung regelt in erster Reihe alle Heizanlagen, die nach dem Inkrafttreten der Verordnung in Betrieb genommen werden. Bei der Abnahme durch den Schornsteinfeger muss der Betreiber der Anlage vorweisen, dass die Anlage den neuen gesetzlichen Bestimmungen entspricht.

Betroffen sind aber auch Heizanlagen, die vor Inkrafttreten der Verordnung in Betrieb genommen wurden. Hier gelten allerdings lange Übergangsfristen, so dass der Betreiber solcher Anlage genügend Zeit für die Sicherung der notwendigen Maßnahmen hat.

Was regelt die Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV)?

Die Bundesimmissionsschutzverordnung regelt die Grenzwerte für Staub und CO und den Mindestwirkungsgrad. Außerdem werden die zugelassenen Brennstoffarten bestimmt.

Mehr Informationen und Antworten zur Bundesimmissionsschutzverordnung erhalten Sie auf den Seiten der BMU:

http://www.bmu.de/luftreinhaltung/downloads/doc/39616.php

http://www.bmu.de/luftreinhaltung/doc/40075.php

Wer kontrolliert die Einhaltung der geforderten Grenzwerte und wie läuft die Kontrolle ab?

Die Novellierte BImSchV sieht eine wiederkehrende regelmäßige Überprüfung der Heizanlagen vor. Das ist ein Unterschied gegenüber den vorher gültigen Richtlinien und Verordnungen. Früher wurden Einzelraumfeuerungen vom Schornsteinfeger nur einmalig unmittelbar nach Errichtung geprüft.

Das soll sich jetzt ändern. Die Umweltschutzmessung wird bei Einzelraumfeuerungen künftig vom Schornsteinfeger alle zwei Jahre durchgeführt. Das betrifft alle hand- oder mechanisch beschickten Anlagen von 4 bis 15 kW, sowie handbeschickte Anlagen über 15 kW. Unabhängig davon werden alle Heizanlagen über 15 kW unmittelbar nach Errichtung gemessen.

Die Messung ist von der Verfügbarkeit der geeigneten Messtechnik abhängig. Zurzeit (stand April 2010) befindet sich die Messtechnik in der Entwicklung.

Die Grenzwerte werden durch die BImSchV in zwei Stufen verschärft.

Anlagen, die ab 22.3.2010 errichtet werden, müssen die Grenzwerte der Stufe 1 einhalten.

Anlagen, die nach dem 31.12.2014 errichtet werden, müssen die Grenzwerte der Stufe 2 einhalten.

Die Grenzwerte unterscheiden sich bei verschiedenen Feuerungsarten und können in dem Bundesgesetzblatt entnommen werden (Seite 41): http://www2.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&bk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*[@attr_id=%27bgbl110s0038.pdf%27]

Wie sind von der Novelle die bestehenden Heizanlagen betroffen?

Wie bereits erwähnt, bezieht sich die Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV) auch auf bestehende Heizanlagen, d.h. auch diese Anlagen dürfen künftig nur bei Einhaltung der Emissionsgrenzwerte betrieben werden.

Hier gelten aber lange Übergangsfristen, die in der Verordnung geregelt sind (Seite 47 und Seite 48 für Einzelraumfeuerungsanlagen): http://www2.bgbl.de/Xaver/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&bk=Bundesanzeiger_BGBl&start=//*[@attr_id=%27bgbl110s0038.pdf%27]

Wo kann ich mich über die neue Verordnung informieren?

Bei Fragen wenden Sie sich auf Ihren zuständigen Schornsteinfegermeister, der Sie gerne berät: http://www.schornsteinfeger.de


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Brennholz richtig auswählen und kaufen

Author: HoHeKa.eu , April 21st, 2010

Die Verbrennungstechnik der Kaminen und Kaminöfen wirt ständig weiterentwickelt und verbessert. Für die optimale und emissionsarme Verbrennung ist neben der Qualität des Holzofens auch die Qualität des Brennholzes entscheidend.

Anschaffung von Holz

Beim Kauf von Holz gilt, dass man den besten Preis-Leistungs-Verhältnis bei örtlichen Lieferanten erhält. Die Beziehung vom Brennholz von einem entferntem Lieferant zahlt sich meisten wegen den teueren Transportkosten nicht aus. Auch sind lange Transportwege für die Umwelt nicht optimal, ein der großen Vorteile der Holzverbrennung wird somit abgeschafft.

Brennholz kann günstig vom Waldbesitzer bzw. Förster angeschafft werden. Wenn Sie die Arbeit beim Holzschneiden als Bewegungsangelegenheit in Kauf nehmen, dann können Sie in der Regel viel Geld ersparen. Wer Komfort und Zeitersparung bevorzugt, der kann Brennholz mit dementsprechenem Preiszuschlag bereits ofenfertig von einem Brennholzhändler kaufen.

Bei der Suche nach der geeigneten Brennholzbezugsquelle können Sie folgende Möglichkeiten ausnutzen:

  • Suche im Telefonbuch nach “Forstdienststellen” oder “Brennholzhändler”
  • Befragung bei der Gemeinde oder Stadtverwaltung
  • Befragung bei dem Waldbesitzerverband, Bauernverband, Landwirtschaftsamt oder der Landwirtschaftskammer
  • Suche bei spezialisierten Brennholzportale wie z.B. http://www.brennholz-deutschland.de/

Wichtige Brennholmerkmale

Beim Kauf von Brennholz sollte man folgende Merkmale unterscheiden können und nach diesen den Kaufpreis beurteilen:

  • Holzart
    Handelt es sich um Hartholz (Buche, Eiche, Birke, usw.) oder Weichholz (inkl. Nadelholz)?
  • Holzfeuchte
    Zur Verbrennung im Kamin oder Kaminofen soll das Holz maximal ca. 20 – 25% Restfeuchte enthalten. Dieser Wert wird nur bei künstlich getrocknetem oder mind. 1 Jahr perfekt gelagertes Holz erzielt. Höherer Wassergehalt = niedrigerer Preis (erfordert allerdings die Lagerung auf sonnigen, gut belüfteten Stelle bevor es in den Keller gelangt)
  • Holzgesundheit
    Gesundes Holz hat keine Verfärbung oder Fäule
  • Bearbeitungsgüte
    Wie sieht der Schnitt aus? Glatt oder ausgefranst?
    Wie genau entspricht das Holz den angegebenen Maßen in Länge und Scheitstärke?

Das sind alle Faktore, die man bei der Wahl von Kaminholz beachten soll.

Restfeuchtigkeit des Brennholzes

Für die Verbrennung im Kamin oder Kaminofen sollte man ein gut getrocknetes Brennholz verwenden. Kaminholz soll mindestens 2 Jahre auf einer sonnigen, überdachten Stelle gelagert werden, bevor es in den Ofen gelangt.

Ofenfertiges Brennholz soll max. 20 % Restfeuchtigkeit enthalten, am besten noch weniger. Holz mit ca. 15 % Restfeuchtigkeit wird als “luftrockenes Holz” oder auch mit der Abkürzung “lutro” bezeichnet.

Ein höherer Wassergehalt im Brennholz verhindert unabhängig von der Qualität des Holzofens die vollkommene Verbrennung. Es kommt zu erhöhten Rußablagerungen auf der Glasscheibe des Ofens, der Wirkungsgrad der Feuerstätte senkt, und in die Abgase gelangen schädliche Stoffe, die bei einer richtigen Holzverbrennung im Brennraum zu Wärmeenergie umgewandelt werden.

Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr

Die Holzverbrennung kann nur richtig funktionieren, wenn in den Brennraum ausreichend Sauerstoff zugeführt wird. Das erzielt man mit der Luftzufuhrsteuerung des Holzofens. Viele Ofenbetreiber neigen dazu, den Ofen nach der Anheizphase voll mit Holz einfüllen und die Luftzufuhr zu schließen, im Glauben, dass auf diese Weise zu einer langen Abbrandperiode kommt und der Ofen energieeffizient arbeitet. Das ist jedoch ein Irrtum.

Bei diesem Vorgehensweise muss man zwar nicht so oft nachlegen, es kommt jedoch zu keiner Verbrennung, da der erforderliche Sauerstoff fehlt. Die Holzgase können nicht ausbrennen und nur das Holz wird zur Kohle. Man erkennt es daran, dass sich im Brennraum keine langen gelben Flammen bilden.

Ausreichende Frischluftzufuhr ist wichtig für das Ausbrennen der Holzgase, die aus dem Holz während der Verbrennung entweichen. Diese Holzgase tragen einen Energiepotenzial, der sich nur in die Wärme umwandelt, wenn die Holzgase vollkommen ausbrennen. Das erfolgt meistens im oberen Teil der Brennkammer.

Holz braucht für die Verbrennung die Luftzufuhr zweimal. Die Primärluftzufuhr sorgt für das Freiwerden der Holzgase und Zersetzung des Holzes und der Holzkohle. Die Sekundärluftzufuhr kümmert sich um die Nachverbrennung der freigewordenen Holzgase.

Um das erfogreiche Ausbrennen der Holzgase und die Ausnutzung derer Energiepotenzials zu erzielen, müssen die Holzgase gleichmäßig und ausreichend mit der Sekundärluft vermischt werden. Das ist nur dann möglich, wenn die zugeführte Verbrennungsluft vorgewärmt ist. Ansonsten kann sich die kalte Luft mit den Holzgasen nicht gut vermischen und diese entweichen ungenutzt in den Schornstein.


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Kaminkassetten für offene Kamine

Author: HoHeKa.eu , April 18th, 2010

Kaminkassetten schauen auf den ersten Blick genauso aus wie Kamineinsätze, doch es gibt ein deutlicher Unterschied zwischen diesen zwei Heizgeräten. Während Kamineinsätze für den Neubau eines Heizkamins (Warmluftkamins) bestimmt sind, verwendet man Kaminkassetten für die Nachrüstung bestehender offenen Kaminen.

Die Kaminkassette wird genau auf Maß für den bestimmten Kamin hersgestellt. Das hat den Vorteil, dass sie optimal in den Kamin passt und komplett abgedichtet ist.

Kaminkassetten schließen den Brennraum des offenen Kamins und wandeln ihm in eine effektive Zusatzheizung um. Durch die große Glasscheibe (auch 2- oder 3-seitige Verglasung ist hier möglich) lässt sich das Flammenspiel wie gewohnt beobachten.

Durch die Nachrüstung mit einer Heizkassette ändert sich aus der feuerungstechnischer Sicht viel. Die geschlossene Feuerstätte hat einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als der offene Kamin.

Bei einem offenen Kamin kann die für die optimale Holzverbrennung notwendige, hohe Verbrennungstemperatur nicht erzielt werden. Zudem entweicht die erzeugte Wärme schnell in den Schornstein, man beheizt mehr die Aussenluft als den Wohnraum.

Die Kaminkassette erzielt eine hohe Verbrennungstemperatur, in der sich die Holzgase optimal mit der Verbrennungsluft vermischen können. Auf diese Weise löst sich das volle Energiepotenzial des Brennstoffes (Holz oder Holzbrikkets) auf. Bevor die heisen Abgase in den Schornstein gelangen, geben Sie die Wärme and die Wärmeaustauschflächen der Kaminkassette ab, was zur Erwärmung des Aufstellungsraumes führt.

Kaminkassetten haben noch weitere Vorteile. Die Probleme mit schwankendem Kaminzug und Geruchsbelästigung werden beseitigt und man ist auch vor der Gefahr eines durch die Funken ausgelösten Brandes geschützt.


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Externe Luftzufuhr bei Kaminen und Kaminöfen

Author: HoHeKa.eu , April 15th, 2010

Die heutige dichte Bauweise stellt neue Anforderungen an die Feuerstätten. Die Dichtigkeit der gesamten Gebäude wurde erhöht, um Energieersparnis zu erzielen. Dank diesen Maßnahmen sind heute Heizgeräte mit einer geringeren Wärmeleistung erforderlich.

Doch die Feuerstätten (Kamine, Kaminöfen und andere Heizgeräte) benötigen nach wie vor für den Betrieb ausreichend Luftzufuhr. Früher war dies kein Problem. Die Luft konnte einfach aus dem Aufstellungsraum genommen werden und den notwendigen Luftwechsel sicherten die natürlichen Undichtheiten in Fenster und Türen. Der Kamin oder Kaminofen wurde also raumluftabhängig betrieben.

Die Situation hat sich aber in den lezten Jahren viel geändert, bei einem Neubau oder Renovierung werden eben diese Undichtheiten auf dem Haus möglichst beseitigt, um den Wärmeverlust zu reduzieren. Das trägt mit sich die Frage, wie die Luftzufuhr für die Feuerstätte gesichert wird.

Moderne Kamineinsätze und Kaminöfen werden mit einem Anschluss für externe Luftzufuhr ausgestattet, da die Hersteller an die neue Situation im Bauwesen reagiert haben. Eine externe Luftzufuhr bedeutet, dass die Feuerstätte auf eine Rohrleitung angeschlossen wird, die Luft von aussen zuführt.

Die Rohrleitung kann entweder an so genannten Luft-Abgas-Schornstein angeschlossen oder in einen belüfteten Raum (z.B. Keller) geführt werden. Die erste Variante hat den Vorteil, dass das gesamte Haus wirklich abgedichtet ist. Der Luft-Abgas-Schornstein hat separate Züge für Abgase und Luftzufuhr für die Feuerstätte.


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Wasserführende Kamine und Kaminöfen

Author: HoHeKa.eu , April 6th, 2010

Der Begriff “wasserführend” wird für Heizgeräte mit einem Wasserregister (Wärmetauscher) verwendet. Es handelt sich um Kamineinsätze oder Kaminöfen, die den Anschluss an die Zentralheizung ermöglichen.

Ein wasserführender Kamineinsatz oder Kaminofen dient als Unterstützung für bestehende Heizungsanlage. Durch Kombination der Holzheizung mit herkömmlichen Heizsystemen kann man jährlich viel Geld ersparen.

Bei einem wasserführendem Kamin / Kaminofen ist wichtig, dass er eine hohe wasserseitige Wärmeleistung hat. Es gibt auf dem Markt auch Geräte die nur eine geringe wasserseitige Leistung haben – die meiste Wärme wird in die Luft abgegeben.

Eine Alternative zu wasserführendem Kamin stellt ein Warmluftkamin (auch Heizkamin gennant) dar. Warmluftkamin besteht ebenfalls aus einem Kamineinsatz, in diesem Fall ohne Wasserregister. Die Wärme kann durch zusätzlichen Warmluftmantel des Kamineinsatzes aufgefangen und mittels Aluflexrohren in die Nebenräume hinausgeführt werden.

Wir erweitern demnächst unser Sortiment um wasserführende Kaminöfen und Kamineinsätze von nahmhaften Herstellern. Es handelt sich um Geräte, die eine hervorragendende wasserseitige Leistung haben. Wir werden Sie darüber wieder in unserem Blog informieren.


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 Freude am Kamin & Ofen vor und NACH dem Kauf
Was Sie unbedingt wissen Sollen bevor Sie einen Kaminofen kaufen

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